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1808-2008: 200 Jahre IHK Frankfurt am Main

Die Geschichte der IHK Frankfurt ist wechselvoll und in die allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche eingebettet. Einige Aufgaben und Themen begleiteten die IHK-Geschichte über die Jahrhunderte, so der Einsatz für mehr unternehmerische Freiheit und für bessere Verkehrswege. Auch die Leitbilder des ehrbaren Kaufmanns und der demokratischen Selbstverwaltung der Wirtschaft waren immer wichtig. Die IHK-Geschichte brachte auch Wandel: mehr und neue Aufgaben, eine zunehmende Professionalisierung und viele Veränderungen bei der Ausdehnung des Kammerbezirks.


Weitere Informationen: Reinhard Fröhlich

1808-2008
200 Jahre IHK Frankfurt am Main

IHK WirtschaftsForum 2008/04: Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt wird im Mai dieses Jahres 200 Jahre alt. » mehr

Vorgeschichte und Gründung der Handelskammer Frankfurt (1808-1813)

Die Organisation und Selbstverwaltung der Frankfurter Kaufmannschaft hat ihren Ursprung in den Versammlungen einheimischer und fremder Kaufleute, die seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts während der Messen zusammenkamen, um die getätigten Geschäfte zu skondieren und bald auch schon die Kurse der verschiedenen Münzsorten festzusetzen. » mehr

Die Handelskammer Frankfurt am Main in freistädtischer Zeit (1813-1866)

Im September 1813 trat Fürstprimas Carl von Dalberg als Großherzog zurück und die Stadt Frankfurt a.M. erhielt wieder ihre Selbständigkeit. Die Handelskammer bestand zunächst noch unter dem Namen "Handelskammer der freien Stadt Frankfurt" eine Zeit lang unverändert fort, bevor der Rat der Stadt Frankfurt a.M. in seiner Sitzung vom 20. Juni 1815 die Umbenennung in "Handlungsvorstand" beschloss. » mehr

Die preußische Zeit (1866-1914)

Nach der Annexion Frankfurts durch Preußen 1866 drängte die Regierung in Berlin auf eine einheitliche Regelung des Handelskammerwesens im gesamten Königreich. » mehr

Zwischen den Kriegen (1914-1945)

Der Erste Weltkrieg zwang die preußische Regierung, auf dem Gebiet der öffentlichen Verwaltung Personal einzusparen. Im Rahmen seiner Maßnahmen zur Rationalisierung des Behördenapparats drängte der preußische Minister für Handel und Gewerbe auch die Handelskammern, sich zu größeren Einheiten zusammen zu schließen. Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 verwandelten sich die Handelskammern in ein staatliches Organ, das sukzessive seine Selbständigkeit aufgeben musste und insbesondere seit 1939 fast ausschließlich mit der Organisation der Kriegswirtschaft betraut wurde. » mehr

Wiederaufbau und Wirtschaftswunder (1945-1975)

Nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes lösten die Besatzungsmächte die nationalsozialistischen Wirtschaftsorganisation auf. Bereits Ende April 1945 nahm die neu gegründete "Industrie-, Handels- und Handwerkskammer Frankfurt am Main" auf unsicherer Rechtsgrundlage wieder auf. » mehr

Die Herausforderungen der Globalisierung

In den 80er und 90er Jahren wird die Region Frankfurt Rhein Main Bestandteil einer zunehmend globaleren Wirtschaft. » mehr

„Erfolgsmodell IHK“
200 Jahre IHK Frankfurt / Tonnellier: „Leitbild des ehrbaren Kaufmanns begleitete die Frankfurter Kammer durch zwei Jahrhunderte“

IHK WirtschaftsForum 2008/06: Mit einem großen, bunten Fest und rund 2 500 Gästen feierte die IHK Frankfurt ihr großes, besonderes Jubiläum: Nicht nur Prominenz aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport feierte am 23. Mai das 200-jährige Bestehen der IHK Frankfurt, sondern auch viele Mitgliedsunternehmen und Wegbegleiter. » mehr

 
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